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Diversität

Soziale Kompetenzen

Die Werteerziehung sowie die Vermittlung sozialer Kompetenzen verlagern sich immer mehr vom Elternhaus in die Schule. Wir setzen uns daher bewusst und kritisch damit auseinander und bemühen uns, in Zusammenarbeit mit den Eltern, den Kindern Raum, Zeit und Gelegenheit zu geben eigene Wertvorstellungen zu entwickeln und sich mit den Wertvorstellungen anderer auseinanderzusetzen, sowie ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln, zu erproben und auszubauen. Die Kinder sollen ein aktives und konstruktives Mitglied unserer Gemeinschaft werden.

  • SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen sollen als Person anerkannt und respektiert sein.
  • Respekt und Rücksichtnahme für andere gehört zu unserem Leitbild. Soziales Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichtsgeschehens. z.B.: Die Arbeit im Gesprächskreis beschränkt sich nie nur auf die Vermittlung von Inhalten, sondern erfordert gleichzeitig ständiges, soziales Tun und Lernen: Meinungen gelten lassen, zuhören, ausreden lassen, Umgehen mit Fehlern, sich einbringen, Unangenehmes aushalten…
  • Wir geben Raum für Konflikte: auftretende Konflikte werden gemeinsam gelöst, Konfliktlösungsstrategien entwickelt. Spontanes Aufgreifen und Bearbeiten von Konflikten aus der jeweiligen Situation heraus. Lösungsvorschläge kommen von den Kindern.
  • Selbstverantwortliches Tun steht im Vordergrund: jeder ist für sein Verhalten und seine Arbeit selbst verantwortlich.
  • Ein klarer Rahmen und gemeinsam vereinbarte Regeln geben Sicherheit. Auch die Vorgehensweise bei Nichtbeachten der Regeln wird gemeinsam erarbeitet. Wertediskussion bei der Vereinbarung von Regeln.
  • Die Kinder setzen sich eigene Ziele und streben deren Erreichung an.
  • Gewinnen von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen als erklärtes Ziel: Erkennen von persönlichen Stärken, diese Stärken werden geschätzt und unterstützt; Erkennen von Schwächen, Umgang damit, bestmögliche Förderung.
  • Fördern von Kommunikation und Kooperation: Wir legen großen Wert auf wechselnde Sozialformen wie Partnerarbeit und Gruppenarbeit und auf schulstufen- und klassenübergreifende Projekte.
  • Mit interkulturellen Projekten wollen wir grenzüberschreitend arbeiten, Vorurteile abbauen und Gemeinsamkeiten finden.
  • Im Projekt „Integrativer Religionsunterricht“ versuchen wir die Barrieren zwischen den Religionen abzubauen, wir arbeiten mit den Religionslehrerinnen gemeinsam im Freiarbeitsbereich. Ein Besuch der Synagoge gehört genauso zur Auseinandersetzung mit anderen Religionen, wie das Kennen lernen verschiedener Entstehungsgeschichten der Erde.

Inklusion

Gelebte Inklusion

Auf dem Weg von der Integration zur Inklusion:

Die Basis von Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an unserer Schule ist die Akzeptanz und Wertschätzung aller Beteiligten in ihrer Persönlichkeit. Wir bemühen uns in hohem Maße um das Erkennen, Fördern und Nützen individueller Stärken und legen auch Wert darauf, Schwächen zu erkennen und in geeigneter Weise ihren Ausgleich anzustreben.


Dies sind auch wesentliche Kriterien gelungener heilpädagogischer Betreuung und müssen daher nicht für die optimale Förderung einzelner Kinder neu definiert werden. Da die Klassen hinsichtlich ihres Begabungspotentials und auf Grund der Mehrstufigkeit sehr heterogen zusammengesetzt sind, haben auch die Kinder mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit, sich als gleichwertige Partner in einer vielfältigen Lerngruppe zu erleben.


Gleiche Regeln für alle Kinder, Ausnahmen gibt es niemals für einzelne Personen sondern nur für bestimmte Situationen. Damit wird unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung getragen und eine Sonderstellung einzelner Kinder vermieden. Alle Kinder erleben im täglichen Miteinander Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Menschen und lernen Toleranz zu üben und zu zeigen.


Viele unserer allgemeinen Unterrichtsprinzipien, - z.B. kindgemäßes, handlungsorientiertes Lernen, unterstützt durch vielfältige Materialien und Arbeitsweisen, lernen mit allen Sinnen, lernen mit und von anderen Kindern – sind auch für den Unterricht betreuungsbedürftiger Kinder besonders geeignet. Der eingesetzte Sonderpädagoge unterstützt durch sein spezielles Wissen die Lehrerin. Der so wichtige Austausch über didaktische und erzieherische Maßnahmen und Zielsetzungen bereichert und erweitert das Handlungspotential aller am Unterrichtsgeschehen Beteiligten.
Zur Zeit werden vier SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen durch unseren Sonderpädagogen Heimo Bayer betreut. Durch gemeinsame, gezielte Beobachtungen können konkrete Förderpläne erstellt und Probleme im Ansatz abgeschwächt oder behoben werden.